Thursday, October 29, 2009

The days before departure

In zehn Tagen bin ich, wie schon gesagt, in Washington DC und beginne mein US-Abenteuer (Google zeigt übrigens immer noch gleich hohe, sehr erschreckende Luftfeuchtigkeit GRINS).
Aber darüber will ich jetzt nicht sprechen.
Ich möchte lieber über diese Tage „bevor“ sprechen. „Bevor“ ich (wieder) meine Zelte abbreche und an ein neues Ort „ziehe“.
Diese Tage sind immer sehr undefinierbar. Es überkommt mich immer so eine Art Traurigkeit, die ich nicht richtig beschreiben kann. Traurigkeit ob dem Abschied vermischt mit Vorfreude. Eine kurlige Mischung.

Ich muss zugeben, Abschiede noch NIE gemocht zu haben. Schon als kleines Mädchen erfasste mich jedes Mal, wenn wir nach unseren italienischen Sommerferien die Koffer packten und Richtung Schweiz fuhren, diese Traurigkeit. Stellt euch die Szene vor: Da weinte mein Nonno (Grossvater), ein wenig später setzte mein Vater ein, mein Bruder wischte auch ein paar Tränen weg und bei mir ging das gleiche ab. Gott sei Dank war da noch der Fels in der Brandung unserer Familie, unsere Mutter, die Rosa, sonst hätte es jedes Mal ein Riesendrama gegeben. Wahrscheinlich haben mich diese Szenen fürs Leben geprägt. Mein Bruder sagt, dass sein Grosser (Tiziano), Abschiede auch nicht mag. Liegt das in den Genen?

Nun habe ich in meinem Leben schon sehr oft Abschied genommen (ihr kennt mein Leben), darum könnte man meinen, ich hätte mich daran gewöhnt.

Leider nein. Ganz im Gegenteil.

Ich hasse Abschiede.

Doch ich liebe Neubeginne! Und ich liebe Wiedersehen!

Monday, October 26, 2009

Haariges Thema

Meine USA-Reise steht buchstäblich vor der Türe. Heute Nachmittag in genau zwei Wochen sitze ich schon im Flieger Richtung Washington, USA. Weiterfahrt mit Greyhound-Bus Richtung South Carolina und Georgia.

Ich habe soeben das Wetter gegoogelt.

Washington (hier werde ich die ersten paar Tage verbringen): Wetter wie in Zürich
Charleston, South Carolina (wahrscheinlich längerer Aufenthalt): 25 Grad
Savannah, Georgia (hier gedenke ich die meiste Zeit zu verbringen): 28 Grad

Supi.

Etwas wird lustig werden. Sehr lustig!
Der Zustand meiner Haare bei 84% Luftfeuchtigkeit. Auf meine Haare übersetzt heisst das nur eines: Sie werden strubig sein. SSSSeehhhrrr strubig (so Afro-Stil ähnlich).
Scheibe. Somit werden meine Haare zwei Monate lang nicht zur Geltung kommen (seufz, ich werde sie nur zusammengebunden tragen können, wer haltet sonst diese Masse aus???), doch dafür werde ich … eine samtene Haut haben! GRINS

Hey, Medaillen haben immer eine Kehrseite!

PS: Das Wetter wird übrigens nicht so warm bleiben. Durchschnittstemperaturen für November / Dezember (dann werde ich ja da sein) sind so um die 18 / 20 Grad, was ja auch nicht schlecht ist. Hauptsache keinen Frost!

Friday, October 23, 2009

Un saluto a Cagli!

B & B: se state leggendo queste parole vuole dire che ce l'avete fatta!!! Complimenti.

Comunque questo è il mio blog e qui potrete leggere tutte le novità della mia vita (beh, non proprio tutte tutte he he!). Poi quando sarò in America (dal 9 November in poi), vedrete le mie foto e leggerete le mie impressioni americane!

Un bacione e mi raccomando: divertitevi questi giorni!

PS: B. di Milano - per quanto il trasloco a Cagli??? Oramai ci passi più tempo che a Milano...

Thursday, October 22, 2009

Ragazzi - date un occhiata a queste scarpe!
Jungs, schaut euch mal diese Schuhe an:

http://www.serafinisport.com/

Tuesday, October 20, 2009

Stil

Kennt ihr den Blog von diesem Fotografen, der die "normalen" Leute auf der Strasse fotografiert, immer wenn er findet, der Style sei cool (http://thesartorialist.blogspot.com)? Schaut mal rein. Ich finde diese Seite super. Ich liebe diesen Blog. Dort sehe ich immer die geilsten Outfits / Styles. Ich finde das inspirierend, obwohl ich die meisten dieser Outfits gar nicht tragen könnte und wollte. Aber darum geht es mir gar nicht.

Es geht mir um Stil.

Warum gibt es auf den Strassen von Zürich davon so wenig (die Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel, versteht sich)?

Gut, ich weiss (ich höre A. schon sagen: kein Wunder sehen die stylisch aus, das kostet ja auch alles viel Geld, diese Outfits und so und schliesslich ist das richtige Leben nicht wie dasjenige im Sex and the City Film). Stimmt. Lasse ich gelten. Aber darum geht es mir gar nicht (und übrigens hätten die Leute in Zürich genügend Kohle). Es geht mir um Fantasie, um coole Details, Schuhe, die niemand hat, Taschen, die auffallen. Teure Sachen bedeuten nicht automatisch Stil. Auch wenn das vielleicht so manche(r) denken kann. Ich finde nicht. Stil ist Stil. Das hat mit Geld wenig zu tun.

Doch für Stil braucht es Läden, die stilvolle Sachen verkaufen.

Das ist das Problem von Zürich.

Hier bei uns ist "Aussergewöhnliches" unmöglich. UNMÖGLICH. Der Einheitsbrei in den Läden ist erschreckend. Überall die (fast) gleichen Sachen. Will man/frau etwas Witziges, Gewagtes kaufen, dann muss man/frau schön tüchtig in die (tiefen) Taschen greifen. Wenn überhaupt. Vielfach ist auch das Teure einfach teurer Einheitsbrei.
Von den Schuhen / Taschen spreche ich schon gar nicht - mir kommen die Tränen. Gut, ich könnte mir das neueste Prada-Täschen kaufen, doch wer hat schon locker 1000 EUR für eine Tasche übrig? Und wie gesagt: Stil ist Stil. Nicht mit Geld verwechseln.

Ehrlich, ich will nicht über Zürich lästern. Ich liebe Zürich. Und manchmal kann man/frau schon ein Schnäppchen landen. Das will ich ja nicht schlecht reden. Doch ich verstehe nicht, warum in einer Stadt wie unserer (bei der Kaufkraft), die Läden nicht mutiger einkaufen.
Vielleicht (und nun kommt der erschreckende Gedanke) weil unsere Frauen sich nicht trauen?? Vielleicht widerspiegelt das Einkaufsverhalten der Einkäufer ja genau das Modebewusstsein der Zürcherinnen?

Nein, das kann ich nicht glauben. Ich will das nicht glauben. Oder doch?

Como


Immer wieder das gleiche... Jedes Mal, wenn ich in Como gewesen bin (betonung auf "gewesen") schwöre ich mir, dass ich das nächste Mal... nicht nur shoppen gehe!!


Vielleicht sollte ich mehr dorthin fahren. Mich verschlägt es nur alle paar Jahre nach Como und meistens bin ich dann so Italien- und Shopping-hungrig, dass ich eben alles andere vergesse. Dafür gäbe es noch einen Dom und sicher auch ein Museum...


Diesen Samstag habe ich von all dem nichts gesehen. Es war Mercato angesagt und dann die Läden. Ich habe natürlich, aber das wird keiner von euch verwundern, SCHUHE und eine TASCE GEKAUFT. Grins. Ich kann es nicht lassen. Ich finde, Italos machen einfach die besten Taschen und die besten Schuhe.

Aber he, ich bin voreingenommen. You know...



Aus Trotz habe ich deshalb entschieden, auf meinem Blog nicht meine Schuhe (obwohl sie der Hammer sind, der absolute Hammer) und schon gar nicht meine super coole Tasche abzubilden.


Nein, nein, wie wärs zwischendurch mal mit ein bisschen Kultur? Architektur? Geschichte? Ich finde die Bilder sprechen genau davon...




Monday, October 19, 2009

la prima neve...

Non ci credo. La prima neve. E non siamo ancora arrivati alla fine di Ottobre. Mamma mia, che dramma!
Il primo incontro, sabato, sulla strada per Como (eh si, sono stata a Como sabato - mi mancava l'Italia e poi avevo questa infrenabile voglia di shopping e di mercato!! Ve ne racconterò di più – prima devo digerire questo). Allora, dicevo, primo incontro, sabato mattina. Coda alla galleria del San Gottardo. A destra e sinistra gli alberi tutti bianchi, i tergicristalli puliscono fiocchi di neve. PRIMO SHOCK.

Secondo incontro (E SECONDO SHOCK), domenica, autostrada per Zurigo, poco prima di Thalwil. Sorpasso una macchina con (non esagero) 10 centimetri di neve sul tetto.

Non ci credo. Proprio non ci credo.
Meno male che fra tre settimane parto per l'America (non vado in Florida, ma lì dove andrò, il tempo è mite - almeno me lo dicono)...

Thursday, October 15, 2009

JJ - das ist für dich!


Der Vorteil der kalten Jahreszeit

Nein, nein, jetzt nicht die Nase rümpfen. Es gibt ihn wirklich, den Vorteil der kalten Jahreszeit. Und ich spreche nicht von den Vermicelles (obwohl dies wirklich wirklich ein seeeehhhhrrr grosser Vorteil ist).

Nein, ich spreche von den Sonnenuntergängen.

Die sind super.

Heute Abend, beim Nachhausefahren, auf dem Seedamm hatte ich richtig Mühe mich auf die Strasse zu konzentrieren. Da brannte rechts vorne von mir der Himmel. Es war so eindrücklich anzusehen. Am liebsten wäre ich stehengeblieben, resp. angehalten und hätte eine Foto gemacht (für euch, damit ihr wisst, wovon ich spreche), doch leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei. Ich muss mir wohl angewöhnen meinen Fotoapparat mit dabei zu haben, um diesen Blog ein wenig "aufzupeppen" mit Fotos... (aber das ist ein anderes Thema).
Sommer ist super, alles an ihm, wirklich alles, aber die winterlichen (oder herbstlichen / frühlings) Sonnenuntergänge sind der Hammer.
Das schläckt kei Geiss wägg.

PS: Weihnachtsguetzli vom Migros (die Mailänderli - mmmmhhh) wären also auch noch ein Vorteil des Winters), aber es soll sich ja nicht immer alles ums Essen drehen GRINS

Wednesday, October 14, 2009

Zwischensaison

Wir sind wieder soweit: Es ist Zwischensaison. Dann sind die Leute, was ihre Outfits betrifft, wieder völlig aus dem Häuschen.
Heute Morgen, zum Beispiel, auf dem Weg ins Geschäft.
Zuerst kreuze ich eine Frau, dick vermummt in Wintermantel, Schal und Mütze. Ich traute meinen Augen nicht. Meine Strickjacke kam mir auf einmal so dünn vor. Gut, es war nicht warm heute Morgen, drei Grad oder so, sagten die am Radio, mais quand même. Faut pas exagérer!!

Dann, keine zweihundert Meter weiter, fährt ein Scooter an mir vorbei. Ich musste zwei Mal schauen. Der Typ trug… Shorts!!!! Zum Glück hat er die Adiletten zu Hause gelassen (er sah genau nach Adiletten-Typ aus GRINS) und oben hatte er eine Jacke auf. Aber Shorts!!!! Unglaublich…

Als ich dann so weiterspazierte ins Geschäft – ja, ich spaziere am Morgen, weil ich meinen Tag gerne gemütlich beginne -, war es mir plötzlich klar: Es ist wieder soweit. Zwischensaison. Everything goes.

Sunday, October 11, 2009

I've made it

Jetzt kann nichts mehr schief gehen - ich bin stolze Besitzerin eines Blogs. Momentan fällt mir zwar nichts ein, was ich hier mitteilen könnte, aber das kommt schon noch... Ideen gehen mir ja bekannterweise nie aus.

Eccomi qua - questo è il mio blog. Ce l'ho fatta!! Scriverò in italiano o in tedesco o in inglese - dipende da dove sarò.

Un bacione a tutti

Bis sehr bald
A presto