Tuesday, March 30, 2010

Erste Arbeitstage

Ich finde, erste Arbeitstage haben es in sich. Egal, ob der Job temporär (wie der momentane) oder fix (wie mein anderer Job, aber der gilt nicht, da ich von zu Hause aus arbeite).
Erste Tage sind kurlig, echt, obwohl ich bei all den Jobs, die ich schon hatte, in meinem Leben, mich eigentlich daran hätte gewöhnen müssen.

Nix da.

Jedes Mal habe ich Recht auf das ganze Paket. Ich beginne immer mit einer gewissen Nervosität vor dem besagten Tag (obwohl ich hier schon zugeben muss, dass das Alter Weisheit und ruhigere Nerven gebracht hat GRINS). Dann erster Tag. Was anziehen? Wann fährt der Zug? Werde ich pünktlich sein? Ich weiss, ich weiss, ich mache mir zu viele Sorgen, aber heh, schliesslich kann man/frau am ersten Tag nicht komisch angezogen oder zu spät aufkreuzen. Von wegen erster Eindruck und so...

Dann endlich am Arbeitsplatz. Links und rechts neue Leute, schüttel Hände, nettes Lächeln und innerlich denke ich, wie werde ich nur in diesem Labyrinth von Gängen je das WC wiederfinden? Oder noch schlimmer? Den Ausgang?
Etwas anderes haben diese ersten Arbeitstage auch gemeinsam. Sie gehen vorbei. Alles wird Gewohnheit. Ich lerne die Gänge kennen, die Leute, die Arbeitsabläufe. Und dann ist meist schon wieder Zeit zu gehen (bei den temporären Einsätzen zumindest und manchmal auch bei den anderen).
Hatte ich mir je Sorgen gemacht? Lächerlich eigentlich, nicht?

Saturday, March 27, 2010

Friday, March 26, 2010

Teatro da mangiare

Ward ihr schon mal in einem Theaterstück, bei dem die Schauspieler die Köche spielten und ihr, das Publikum, das Menu essen konnten? Nein? Tja, ich auch nicht. Zumindest nicht bis gestern.

Ehrlich, ich staune immer wieder, was sich Kreative alles einfallen lassen.

Doch lasst mich von vorne beginnen. Gestern war ich im Theater. Das hiess "Teatro da mangiare" (übersetzt: Theater zum Essen) und ich wusste, es würde etwas zu essen geben. Was ich nicht wusste, dass die Schauspieler wirklich Italos waren (nicht nur der Titel des Stücks) und dass die wirklich kochten und uns dabei unterhielten, während wir die Vorspeisen verschlangen und dann die Tagliatelle mit einer Baumnuss-Sauce genossen.

Der Hammer.

Gut, die Schauspieler waren total durchgeknallt, doch das muss man/frau wohl sein, wenn man/frau mit einem solchen Theaterstück durch Europa tourt. Ich fand es super. Ich musste lachen, ein paar Tränen verkneifen und genoss das Essen.

Und ich bekam (wieder) Italien-Sehnsucht, um die es zwar wegen all den aufregenden Sachen, die in meinem Leben passiert sind, seit vor Amerika, stiller geworden war, doch gestern meldete sie sich brav zurück.

Ich muss hin. Keine Monate wie auch schon, doch ein paar Wochen. Gut, vielleicht eine. Oder zwei.

Lasst mich zuerst mal planen und rechnen.

Wednesday, March 24, 2010

Miu Miu II

Mir wurde gesagt, die Tasche sei nicht zu finden. Kein Wunder. Ich habe falsche Infos gegeben.

www.miumiu.com und dann oben links auf "The Campaign" drucken...

Sorry!

Sunday, March 21, 2010

Frühling = neue Taschen

Oooooohhhhhhh mmmmmeeeeiiiinnnn Ggooooottttt!

Ich habe soeben in einer Werbung meine Traumtasche gesehen. Der Hammer. Der absolute Hammer.

Geht auf http://www.miumiu.com/ ==> collection und dann ist es das linke Bild in der unteren Reihe. Nur die Tasche anschauen.

DER HAMMER

Saturday, March 20, 2010

Frühlingsgefühle

Gestern haben wir alle den Frühling gespürt - und wenn ich den Frühling spüre, habe ich immer Lust auf "schöne" Haare. Da musste die liebe M. wiedermal ihr Glätteisen zücken und mir die Haare glätten (ich bin eine Unfähige und kann das nicht selber - weiss nicht, was das über mich aussagt GRINS). M. - you did a wonderful job!

Als ich dann nach Hause kam, musste ich feststellen, dass es dem Baum vor meinem Fenster gleich ergangen war - nur war seine Frise nicht so toll wie meine. Poor guy!! Ich fand, er sah ein wenig ... kahl aus (seht ihr, wie viele Äste er hat lassen müssen - mir zieht es das Herz zusammen), doch der Gärtner beteuerte, es sei alles in Ordnung. Der wachse schön und dicht. Ich hoffe es für ihn, der Arme!






Wednesday, March 17, 2010

ITunes

One of the things I always wanted to do and that I finally did (I told you - 2010 is all about exploring new frontiers!) is to become a client of iTunes.

Nothing spectacular, you mean? You may be right but life is made out of small things :-)

My first download was Alicia Keys' "Doesn't mean anything". Again, not really spectacular, you mean? I don't agree. For me it is spectacular because this song reminds me of a Friday back in November of last year when I was travelling along the South Carolina Coast in my ugly car (big grin!) and this song kept on playing on the radio.
So now, when I listen to this song I feel like this Friday again: Nice weather, sunglasses on my nose, the ocean on my left.

Unforgettable.

Sunday, March 14, 2010

Kulinarische Frühlingszeichen...

... sind, wenn man/frau kein Marroni-Joghurt mehr kaufen kann, weil nicht mehr der Saison entsprechend.

Yudihui!

Saturday, March 13, 2010

Ausprobieren III

Ich war im Winterthurer Fotomuseum. Sie zeigen da gerade Fotos von Marianne Breslauer, eine Fotografin, die ich nicht kannte (nicht, dass ich viele Fotografen kenne, im Gegenteil!). Die Bilder sind aus heutger Sicht gesehen einfach schön und ein Zeitdokument, doch aus damaliger Sicht (1920/30er-Jahre) waren sie gewagt! Geht selber hin und schaut sie euch an und ihr werdet verstehen, was ich meine.
Ich konnte natürlich nicht widerstehen und musste von einem meiner Lieblingsbilder der Ausstellung eine Karte kaufen. Mir gefällt das Spiel der Schatten. Incredible!! und dann noch die Wörter dazu, die keinen Sinn machen im Kontext. Wundervoll.


Ich setze mich in letzter Zeit mit Fotografieren auseinander. Das hat zwei Gründe.
Erstens, ist es ein Thema, dass mich zeitlebens immer und immer wieder "gestuppst" und nicht losgelassen hat und nun wurde es an der Zeit, dass ich mich damit befasse (ihr wisst, 2010 und so :-).
Zweitens, komme ich ja in meiner Geschichte nicht weiter, da brauchte ich Ablenkung. Warum nicht fotografieren, dachte ich mir? Ich konnte nichts machen, dass mit Worten zu tun hatte, also entschied ich mich für Bilder.
Ich habe nun zwölf meiner Sujets zu Postkarten verwandelt (Bild und ein paar Worte) und diese werden nun Teil der Deko der nächsten GAJAAN-Schmuckausstellung in Rüti (siehe Blog-Eintrag vor zwei Tagen). Ich will nicht zuviel verraten. Kommt vorbei und schaut selber. Wenn ihr nicht kommen könnt, lest einfach meinen Blog weiter. Ich werde die Postkarten hier dann "veröffentlichen". (Sie stehen übrigens zum Verkauf, meine Karten...)

Ausprobieren II




Ich war in einem Künstler-Atelier. Das wollte ich schon ganz lange Mal und gestern wurde mein Traum wahr.
Ich würde selber gerne solche Bilder kreieren können, doch da gibt es bei mir nichts zu machen. Totale Versagerin. Ich bin besser mit Worten und vielleicht noch mit Fotografien. Aber Acryl-Farben, Aquarelle und sonstiges ist nichts für mich (ich habe es ein paar Mal ausprobiert, darum glaubt mir!) - von Zeichnen wollen wir schon gar nicht sprechen!
Die Stimmung war aber toll und mir wurde wiedermal bewusst, dass kreative Prozesse jeglicher Art einfach spannend sind und ein Geschenk. Jede Idee ist ein Geschenk, eigentlich.

Ausprobieren

Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, dass ich mir für dieses 2010 vorgenommen hatte, neue Sachen auszuprobieren, Orte zu besuchen, die ich schon lange mal wollte etc. etc.?

Gestern habe ich gleich drei (!!) Fliegen auf einen Tätsch erledigt GRINS.

1) Ich war in der Brocki - ja gut, das ist nichts Aufregendes, doch ich wollte schon lange wiedermal eine besuchen. Es sind schon unglaubliche Orte. Sie sprechen von längst vergessenen Sachen und der Geruch ist einzigartig.
Ich suchte etwas, für meine Postkarten (ich kreiere jetzt Postkarten übrigens - aber dazu mehr ein anderes Mal). Ich habe keinen Halter gefunden, doch dafür ein Buch (wie könnte es anders sein?) und einen Fotohalter, den ich brauche für ein Geschenk, das ich im Kopf habe. Das Ganze hat 5 (fünf!) Franken gekostet. Und übrigens war der Parkplatz VOLL. Ich konnte es nicht glauben. Ist die Krise so schlimm, dass Leute das Brocki wieder entdecken?

Wednesday, March 10, 2010

Are there questions you always wanted to ask?

Questions like "How do Indian ladies wrap their saris?" or "How do African American ladies keep their hair so shiny?".

No? I do. One of these, for ex. is how do Muslim women attach / wrap their headscarf?

On my train journey from Stuttgart to Zurich last week, the opportunity to ask my question occured. I was sitting in the same compartment as a Muslim lady. We got to talk (what an interesting lady!) and I finally dared to ask my question.
She was very nice and not at all offended (I was afraid of that). Well, I found out that there are several ways of doing so (she explained a few of them to me). For example a date needs a more sophisticated way of wrapping the scarf as when one is going to work. Or then the technique is depending if they want to wear earrings or not. I learned as well that it can be adorned with silver jewelry or a hair-band can be added (for example in another colour).

Whatever one thinks about the fact that Muslim women wear headscarfs or not, I had to admit one thing.

Women remain women. We are rather picky when it comes to our outfit. Whatever religion we believe in!

Saturday, March 6, 2010

Ehrlich

Heute habe ich im Tagi-Magi die Kolumne von Michèle Roten gelesen. Normalerweise schaffe ich kaum den ersten Abschnitt, doch heute las ich alles. Die Sache von wegen öffentlichen Beichten stimmt, aber darum geht es mir hier nicht. Ich will über diese junge Deutsche Schriftstellerin sprechen, die Textteile ihres ersten Romans von einem bekannten Blog kopiert hat. Copy and paste nennt sich das in unserer modernen Welt.

DAS GEFÄLLT MIR NICHT.

Mir gefällt noch weniger, dass immer alles mit "ach, wir sind eben jung und wir machen das so" zu entschuldigen ist. Nein, nein, sorry. Das ist zu einfach. Du willst ein Buch / Artikel / was immer schreiben? Dann bitte, strenge deinen grauen Hirnzellen an! Wenn du dazu keine Lust hast, muss die Quelle stehen. So einfach ist das. Jeder Text gehört dem Schreiber, finde ich, auf Französisch nennt sich das: "propriété intellectuelle".

Ich philosophierte gestern mit einer Freundin über was eine gute und was eine schlechte Idee ausmacht. Meiner Meinung nach gibt es das nicht. Es gibt nur neue Ideen.
Gut, ich gebe zu, neue Ideen sind nicht immer brandneu. Fast jede so genannte "neue Idee" wurde schon mal gedacht, denn schliesslich sind wir als Menschen beeinflusst von unserer Lektüre, unserer Umgebung, den Diskussionen, die wir mit anderen Menschen führen, unserer Familie, sozialer Umgebung etc. Jede Geschichte, beispielsweise, wurde so quasi schon mal erzählt. Doch jede Geschichte ist trotzdem neuartig, weil der Schriftsteller sie auf seine, ganz persönliche, Art beschreibt.

Das macht jede Idee einzigartig.

Friday, March 5, 2010

New website

Do you remember when I was telling you about this fotoshooting I did for some friends of mine at the beginning of this year? Well, the website is now up and running and I am really proud of my pictures and of the whole page, actually. Everybody did a terrific job! It's so cool to see the final product which was born out of a "simple" idea - it's so gratifying.

http://www.gajaan.com/

Take a look ... and be impressed :-)

By the way, the two ladies who create the jewellery are doing a sale event at the end of the month (21 - 24 March) in Rüti. If you have time, come by! I will be there as well (the whole time) as I am helping out.

Thursday, March 4, 2010

Wo bin ich hier?

Dieses Foto hätte ich in Italien aufnehmen können. Seht ihr? Die Deutschen nehmen es auch nicht immer sooooo genau... Cool

Tübingen - Universitätsstadt







Tübingen is a really nice city. It lays at the Nekar (river) and with all the students it's quite a cool place (when it's not raining, like it did on Tuesday when I visited!). I kept on thinking how nice the city must look like when the sun shines...
By the way. I like the German's way of covering up their fountains (third picture). Never seen such a construct but I was quite impressed!



Wednesday, March 3, 2010

Odysee II

Es ist wie verhext. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, die Deutsche Bahn hat es auf mich abgesehen.
Heute reiste ich von Stuttgart wieder zurück nach Zürich.

Ich freute mich auf drei Stunden Zugfahrt, mit Buch, IPod und Heftli. Wie schon gehabt, am Sonntag.

Ehrlich. Es sollte wieder anders kommen.

Mein Zug war annulliert (Grund? Keine Ahnung), ersetzt durch einen anderen (die Reservation aufs Neue für die Füchse), 20 Minuten zu spät und zudem fuhr er wieder nur bis Schaffhausen.
Es ist ja ganz klar, dass wir den Anschlusszug nach Zürich in Schaffhausen nicht erwischten, was wieder 40 Minuten warten hiess.

Schlussendlich bin ich eine Stunde später als geplant in Zürich "gelandet".

Glücklicherweise nehme ich solche Sachen nicht persönlich GRINS

Abgesehen von den stürmischen und unerwarteten Zugreisen ging alles bestens. Stuttgart und Umgebung haben mir gut gefallen, der Job präsentiert sich super. Mehr dann Morgen oder so.

Monday, March 1, 2010

Odysee

Der Schöbi ist wiedermal auf Reisen. Dieses Mal ging es (nur) ins nahe Deutschland, nach Stuttgart, um genau zu sein. In Bezug auf meinen neuen Job (aber dazu mehr ein anderes Mal).

Ich war also per Bahn unterwegs. Wie schon lange nicht mehr. Ich freute mich so richtig, auf die drei Stunden im Bahnabteil, hatte Lesestoff, iPod, Getränke und sogar etwas zu essen mit dabei.

Es kam anders.

In Zürich stand angeschrieben: Sonderzug. Bei mir gingen alle Lämpli an. Komisch.
Ich fragte einen Schaffner, der mich anschnauzte (SBB - sie sind super!), es wisse auch nicht mehr. Dieser Zug fahre einfach nach Schaffhausen und dann müsse ich dort schauen. Sponti so quasi. Schön, das bin ich ja - sponti.
Das ganze Zugabteil war in heller Aufruhr.
Man/frau sollte vielleicht nicht gerade an dem Wochenende, wo Stürme angesagt sind, reisen, aber Termine können eben nicht von der Meteo abhängig gemacht werden.
Ich kam in Schaffhausen an.
Ein netterer Schaffner erklärte uns allen, der ICE nach Stuttgart warte auf dem Gleis 3.
Gut, dann alle auf Gleis 3.
Kaum sass ich da, das Buch schon ausgepackt, kam eine weitere Mitteilung: Zwischen X und Y läge ein Baum auf dem Bahngleis. Sie wüssten nicht mehr. Nach Singen kämen dann mehr Informationen.
Mein Buch verschwand wieder in der Tasche. Konnte mich nicht konzentrieren.
Ein paar Minuten später wieder eine Durchsage. Der Baum lag immer noch auf dem Gleis. In X müssten wir alle aussteigen, dann weiter per Bus nach Y und dann weiter mit Regionalzug nach Stuttgart. Ich rief meine Freundin/neuen Chef an.
Was war zu machen?
Sie würde mich anstatt in Stuttgart eben in Y abholen. Kein Problem. Super.

Doch die Busfahrt von X nach Y, in the middle of nowhere, auf Überlandstrassen, im Vollmond eingetaucht, war sensationell. Wir hockten / standen in diesem überfüllten Bus, die Leute hatten einen resignierten Gesichtsausdruck und ich musste dauernd vor mich hin schmunzeln.
Da ist der Schöbi wiedermal auf Reisen und dann gleich sowas.

Lustig.

Ich kam dann in Y an, meine Freundin wartete schon und die Dauer der Reise war nicht länger als ursprünglich vorgesehen war.
Ende gut, alles gut.
Doch aus Buch lesen oder Musik hören wurde dann einfach nichts.

Gschäch schlimmers.